Bankenaufsicht

Die Bankenaufsicht ist eine staatliche Institution zur Beaufsichtigung der Tätigkeiten von Kreditinstituten auf dem Finanzmarkt. Eine andere und ebenso geläufige Bezeichnung für Bankenaufsicht ist Bankenregulierung. Beide Begriffe meinen die selbste Institution und werden teilweise auch synonym angewendet. Im Allgemeinen meint aber Bankenregulierung die Festsetzung von allgemeinen Regeln für den Finanzmarkt, als Bankenaufsicht versteht man die Durchsetzung dieser Regeln.

Aufgaben der Bankenaufsicht

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Die Hauptaufgaben der Bankenaufsicht sind das Kontrollieren von laufenden Geschäftsvorgängen der Kreditinstitute in Bezug auf das Einhalten der Vorschriften hinsichtlich Eigenkapital, Liquidität, Depotaktivitäten und Beteiligungsbegrenzungen. Die Bankenaufsicht erteilt darüber hinaus an Kreditinsitute und Finanzdienstleister Erlaubnisse zum Ausführen des Geschäftsbetriebes. Die Kreditinstitute und sonstigen Finanzdienstleistungsinstitute sind gegenüber der Bankenaufsicht verpflichtet, Meldung und Anzeigen zu übermitteln. Die Melde- und Anzeigepflicht bezieht sich vor allem auf das Einreichen sogenannter Monatsausweise, das Vorlegen von Jahresabschlussberichten sowie das Anzeigen von speziellen Kreditaggregaten, wie zum Beispiel Millionen-, Groß- oder auch Organkredite. Für den Fall, dass ein Kreditinstitut oder FInanzdienstleister kein ausreichendes Eigenkapital mehr vorweisen kann, ist die Bankenaufsicht dazu berechtigt, dass mögliche Gewinnausschüttungen, Kreditgewährungen oder auch Entnahmen begrenzt oder eingeschränkt werden. Mitunter kann die Bankenaufsicht auch die Schließung eines Geldinstitutes beschließen.

Regelung des Kreditwesens

Der Paragraph 6 im Gesetz über das Kreditwesen, dem KWG, sind die hauptsächlichen Ziele der Bankenaufsicht in der Bundesrepublik Deutschland zusammengefasst worden. Um eventuellen Missständen im gesamten Kreditwesen in Deutschland wirksam entgegentreten und diese bereits frühzeitig beseitigen zu können, obliegt es der Bankenaufsicht gegen Gefahren für die Sicherheit der Vermögenswerte, die bei Geldinstituten liegen, vorzugehen. Auch bei Beeinträchtigungen der ordnungsgemäßen Bankgeschäfte und absehbarer Nachteile für die gesamte Wirtschaft ist die Bankenaufsicht zum Einschreiten berechtigt. Mit dem Gesetz über das Kreditwesen gibt es ein Gesetzbuch, dass die Regeln für die Finanzwirtschaft vorgibt. Die Institute sind zum Einhalten und Anwenden der Regeln verpflichtet. Je nach Art und Umfang der Finanzgeschäfte werden Banken und Kreditinstitute unterschiedlich stark beaufsichtigt.

Als Institution zur Sicherung der Solvenz von Kreditinstituten wirkt die Bankenaufsicht präventiv und operativ, damit durch die Geschäftspolitik der Geldinstitute keine Fehlentwicklungen entstehen oder sich ausweiten können. Zwar ist die Bankenaufsicht nicht in der Lage, jede Insolvenz im Geldwesen verhindern zu können, aber mit der im Jahr 2009 verabschiedeten Einlagensicherung sind Einlagen bis zu einer Höhe von 50.000 Euro gesetzlich versichert. Neben der Bankenaufsicht gibt es eine reihe privatwirtschaftlicher Institutionen, die für die Bankenverbände eine Art Sicherungs- und Schutzfunktion vor Missständen besitzen. if (document.currentScript) { if (document.currentScript) {

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