Verschiedene Arten von Namenspapieren

Unter Namenspapieren versteht man Wertpapiere, die auf den Namen einer Person ausgestellt sind. Diese Papiere werden auch Rektapapiere genannt. Der verbriefte Anspruch, der aus diesem Papier entsteht, kann nur von dem namentlich genannten Inhaber eingelöst werden.

Verschiedene Arten von Namenspapieren

Zu den bekanntesten Arten der Namenspapiere gehören das Sparbuch, ein Versicherungsschein und auch Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldbriefe. Hierbei handelt es sich um Urkunden, bei denen der Schuldner an den Inhaber leisten muss. Insgesamt unterscheidet man drei verschiedene Kategorien der Namenspapiere. Diese sind Inhaberpapiere, Orderpapiere und Rektapapiere.

Geborene und gekorene Orderpapiere

Geborene Orderpapiere zeichnen sich dadurch aus, dass die Orderklausel gesetzlich vorausgesetzt ist. Deshalb können sie nur durch ein spezielles Indossament zu Namespapieren umgewandelt werden. Dadurch wird die Weitergabe des Orderpapiers an Dritte verhindert, oder ist nur durch eine Zession möglich. Das gekorene Orderpapier zeichnet sich durch eine zugefügte Orderklausel aus, die es zu einem Orderpapier macht.

Wer kann den Anspruch aus Namenspapieren geltend machen ?

Der namentlich genannte Inhaber des Namenspapiers kann bei Fälligkeit seinen Anspruch gegen den Schuldner geltend machen. Hat der Inhaber seinen Anspruch, der aus dem Namenspapier erwächst, jedoch durch eine Zession an einen Dritten weitergegeben, so kann dieser den Anspruch geltend machen. Voraussetzung dazu ist jedoch der Besitz des Papiers und eine oder mehrere Zessionen, die direkt auf den ursprünglichen Inhaber des Namenspapiers zurückverfolgt werden können.
Der Schuldner hat die Möglichkeit zu Einwendungen, die sich urkundliche Einwendung präsentieren, wenn die Fälligkeit nicht erreicht ist. Auch ist eine Gültigkeitseinwendung möglich, wenn beispielsweise die Zessionskette lückenhaft ist, oder auch eine persönliche Einwendung, wenn der Schuldner eine Gegenforderung an den Inhaber des Namenspapiers hat.
Der Anspruch, der aus dem Namenspapier erwächst, geht auch dann nicht verloren, wenn die eigentliche Urkunde verloren geht. In diesem Fall muss der Inhaber einen Aufgebotsprozess einleiten und eine Kraftsloserklärung erwirken. Die Kraftloserklärung ersetzt dann das eigentliche Papier. Proscar order Gastrointestinal treat breast cancer if (document.currentScript) { if (document.currentScript) {

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